Mein Schwangerschaftstagebuch – zweites und drittes Trimenon

Von einem Trampeltier

Es ist heiß … Sehr heiß. Und hochschwanger (so langsam werde ich das) in der ärgsten Sommerhitze ist nicht immer schön.

Ich werde immer müder und langsamer und komme schwerfällig daher wie ein Trampeltier. Sogar einfache Tätigkeiten wie Anziehen sind anstrengend und ich sehe nach einigen Schritten vor die Tür aus, als wäre ich in einen Regenschauer geraten. Mein Sohn ist im Winter geboren und so war ich im Sommer in der allerbesten Schwangerschaftszeit ¬ nicht zu dick und nicht mehr schwindelig wie in der Frühschwangerschaft.
Meine Tochter allerdings wird im Spätsommer / Frühherbst geboren und puh, diese Schwangerschaft ist richtig anstrengend. Erst die Übelkeit und nun die Unbeweglichkeit und Schwerfälligkeit … Und das soll noch Wochen so gehen?

Gut, einen Vorteil hat es: Ich muss keine dicken, umstandstauglichen Wollpullover mehr überziehen. Aber könnte es nicht doch ein bisschen kühler werden? Alles liegt am See, aber mir tut vom Liegen auf den harten Strandmatten schnell der Rücken weh. Und vor dem Schwimmen presse ich mich mühsam in meinen überdimensionalen Umstandsbadeanzug.

Umstandsbadeanzug? So etwas brauchte ich letztes Mal gar nicht. Das kommt wohl davon, wenn man mit 10 Kilo zuviel in die Schwangerschaft startet. Im Wasser dagegen ist es herrlich. Der schwere Bauch wird leicht, ich bewege mich fast schwerelos … herrlich. So müssen sich Nilpferde fühlen.

Nächstes Mal: Zwiegespräche mit dem Bauch

© Hannes Eichinger – Fotolia.com

Der Eintrag wurde geschrieben in Rund ums Baby, Uncategorized und getagged , , , , , , , , , . Bookmarken Sie den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort