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Ernährung
In der Schwangerschaft und Stillzeit

Kohlenhydrate sind in Brot, Getreideprodukten, Kartoffeln, Nudeln, in süßen Obst, Obstsäften und Süßigkeiten enthalten.
Eiweiß befindet sich in Milchprodukten sowie in Fisch und Fleisch, aber auch Hülsenfrüchte und Sojaprodukte enthalten Eiweiß.
Fett kommt in tierischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln vor, wie bei Butter, Margarine, Fleisch, Öl und Nüsse.
Sehr wichtig ist in der Schwangerschaft sowohl in der Stillzeit eine gute und reichliche Vitamin und Mineralstoff Aufnahme. Das heißt Obst und Gemüse und das mit fünf Portionen am Tag. Die zusätzliche Einnahme von Jod, Magnesium, Eisen und Folsäure wird empfohlen. Aber mit der richtigen Ernährung können Sie ihren Tagesbedarf auch decken, z.B. 200g Broccoli (enthält 200ug Folsäure) oder Haferflocken und Weizenkeime. Verwenden sie Jod haltiges Salz und essen mindestens 1-2 mal in der Woche Fisch. Hirse und Spinat enthalten Eisen mit gleichzeitiger Vitamin C Aufnahme kann der Körper das Eisen aus der Nahrung aufnehmen. Magnesium können Sie z.B. durch 5 geschälte Mandeln zu sich nehmen oder durch das Schüßlersalz Nr. 7.
Die Hauptgetränke in der Schwangerschaft sollten Wasser und ungesüßte Tees sein. Auf Koffein- und und Chininhaltige Getränke sollte verzichtet werden. Auf Rohmilchprodukte, rohes Fleisch und roher Fisch sollten ebenso verzichtet werden. Aufgrund der Gefahr einer Listeriose .
In der Stillzeit erhöht sich der Kalorienbedarf um 400-600 kcal. Hier gilt wie oben eine ausgewogene Ernährung . Trinken sie viel Wasser oder Kräutertee. Milchbildungstees unterstützen die Milchproduktion. Verzichten sollten sie auf Pfefferminz-und Salbeitee diese können die Milchmenge reduzieren. Am besten zum stillen etwas zu trinken bereit stellen. Sie dürfen durch aus mal einen Kaffee oder auch Schwarztee trinken. Einfach in Maßen trinken. Alkohl sollte nicht getrunken werden, da dieser in die Muttermilch übergeht. Essen sollten sie regelmäßig, wenn es mit großen Mahlzeiten nicht klappt, bereiten sie sich gesunde Snacks vor, wie z.B. Äpfel, Birnen, Bananen Karotten, Studentenfutter oder Joghurt- und Quarkspeisen mit Müsli.
Nicht jedes weinen bei ihrem Kind ist gleich Bauchweh! Verzichten sie deshalb nicht gleich auf alles was Ihnen schmeckt. Sondern verzichten Sie nur dann, wenn ihr Kind eindeutig mit Bauchweh reagiert. Blähende Lebensmittel können Kohlgewächse, Knoblauch, Zwiebeln und Hülsenfrüchte sein, aber auch Schokolade und Steinobst. Meine Erfahrung über die Jahre zeigt, dass das was man am Ende der Schwangerschaft vertragen hat auch meist das Baby in der Stillzeit verträgt.
Zitrusfrüchte können einen wunden Po verursachen, aber auch hier gilt ausprobieren. Sollte Ihr Kind zu einer Veranlagung von Allergien neigen, können fremd Eiweiße wie sie in Kuhmilch, Eiern, Fisch und Nüssen sind zu Milchschorf und Haut Rötungen führen . Besprechen Sie dieses mit ihrer Hebamme.







